Seit Jahren nutzen immer mehr Soziale Plattformen das Konzept der Augmented Reality. Gerade durch Instagram und Facebook wird es zu einem Tool, was die Masse beeindruckt und überzeugt. Auch die Hürde der Umsetzung sinkt durch die Einbindung in Plattformen des täglichen Lebens immer weiter. So kann es immer einfacher, zum Beispiel in der Werbung eingesetzt werden.

Im Rahmen eines Kurses an der HAWK wurde in einem Projekt ein Augmented Reality Motion Design erstellt. Mit dem Augmented Reality Tattoo soll die Erweiterung des Umfeldes auf den eigenen Körper bezogen werden. Die Visualisierung der Musik ist in diesem Projekt die inhaltliche Füllung der Anwendung. 

Was ist Augmented Reality?

Um das Konzept der Augmented Reality zu verstehen, muss man erst einmal verstehen, was dieser Begriff bedeutet. Unter dem Begriff versteht man ganz konkret das Zusammenspiel zwischen dem digitalen und analogen Leben. Der Raum der Realität besteht in der Augmented Reality weiter und genau hierauf liegt auch der Fokus. Durch digitale Einblendungen bekommt der Raum so eine neue Ebene. Zwar können wir mit dieser Ebene interagieren, doch ist sie kein echter haptischer Gegenstand, sondern lediglich die Erweiterung der vorhandenen Welt.


Das Augmented Reality Tattoo

Ziel des Projektes war, die visuelle Darstellung von Musik in einem Motion Design festzuhalten. Das Motion Design soll dazu dienen, eine Erweiterung des Raumes zu schaffen. Mit Hilfe der App ‘Artivive’ ist diese Erweiterung für alle Smartphone Besitzer erlebbar.  

In diesem Projekt basiert das Motion Design auf der japanischen Heavy-Metal-Band Celestial Meisters. In den Bildern und Animationen des Motion Designs wird der Musikstil und die Entstehung der Band widergespiegelt.

Das Triggerbild (sorgt für die Einbindung in die Augmented Reality) ist in Form eines Klebetattoos gegeben. Merchprodukte sind bei Fans von Rock- und Metalbands sehr beliebt, so lag es nahe, dass Triggerbild in einem Produkt zu verpacken, was die Identifikation mit der Band und dem Ausdruck der Persönlichkeit gerecht wird. Tattoos ermöglichen es, die eigene Persönlichkeit auf der Haut zu tragen. Bei Facebook und Instagram findet man zahlreiche Tattoo-Fanseiten oder -gruppen unterschiedlicher Bands. Dies lässt darauf schließen, dass bereits vielen Musikfans ihre Lieblingsband wortwörtlich unter die Haut geht. 

Doch wollen sich nicht alle Fans ein Tattoo stechen lassen. Die Lösung, um auch diesen Musikfans die Möglichkeit zu bieten, eine virtuelle Musikerfahrung zu generieren, ist ein non-permanent-Tattoo: Ein Klebetattoo, welches man für mehrere Tage auf der Haut platzieren kann.


Die App Artivive

Für die Umsetzung des Motion Designs wurde die App Artivive genutzt. Sie ermittelt mit Hilfe einer Bilderkennung verschiedene Punkte eines sogenannten Triggerbildes, welches zuvor auf einer Plattform hochgeladen wird. Diese Punkte kann die App im Raum verorten. Somit lassen sich bis zu drei Videoebenen mit dem Bild verknüpfen. Diese werden erst sichtbar, wenn man Artivive benutzt und das Triggerbild durch die Smartphonekamera betrachtet. Da die Bilderkennung auf Kontraste im Bild ausgelegt ist, kann das System insofern ausgetrickst werden, als dass ein transparentes Tattoo nur mit den schwarzen Hauptkonturen auf verschiedenen Hauttypen erkannt wird.

Augmented Reality - Potential für die Zukunft

Diese Anwendung zeigt in einem ganz konkreten Beispiel, wie man Augmented Reality im Alltag einsetzten und nutzen kann. Augmented Reality und deren Tools sind noch relativ junge Technologien, in denen noch viel potenzial steckt. Das Augmented Reality Tattoo ist einer von vielen vielversprechenden Ansätzen, die in Zukunft in verschiedenen Bereichen immer mehr Anklang finden werden.

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